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Bad en Suite: Vor- und Nachteile der offenen Badezimmerlösung

Die Badewanne im Schlafzimmer, die Dusche offen und einsehbar – das klingt nach einem modernen Wohntraum. Glaswände gewähren Einblicke und sorgen gleichzeitig für die nötige (Geruchs-) Trennung.

Badezimmer mit Walk-in Duschen sind zeitgemäß. Glas spielt dabei eine wichtige Rolle. © midascode / pixabay.com

Ein Bad en suite ist ein Badezimmer, das direkt an ein Schlafzimmer grenzt. Während es in europäischen Nachbarländern an der Tagesordnung ist, ist es für deutsche Haushalte eine Neuheit. Modern heißt nicht gleichzeitig, dass es praktisch ist und es lohnt sich, sich mit den Varianten auseinander zu setzen. Welche Varianten für ein Bad en suite möglich sind und welche Vor- und Nachteile solche Bäder haben, ist Thema dieses Beitrags.

Reizvolle Grundrisse und spannende Wohnkonzepte

Ein Bad en suite ist reizvoll, denn die Verbindung von Schlafzimmer und Badezimmer eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten. Wer über ein Bad en suite verfügt, genießt eine besonders geschützte Privatsphäre. Niemand kommt ins Bad, niemand hat Einblicke in die ganz privaten Räume. Wer sich für ein Bad en suite entscheidet, kann sich ganz auf die eigenen Ansprüche konzentrieren und sich bei der Gestaltung vor allem der Ästhetik widmen. Ob Wellnessoase oder puristische Einrichtung- alles ist machbar.

Ein Bad en suite ist nicht für jede Wohnsituation geschaffen und es gibt sicherlich auch Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Doch die Vorteile überwiegen deutlich. Die verschiedene Varianten von Bädern en suite werden im Folgenden vorgestellt.

Bad en suite mit Glasabtrennung

Geht es um die Modernisierung von Altbauten, die noch winzige Badezimmer und beengte Schlafzimmer aufweisen, ist die Variante Bad en suite mit Glasabtrennung eine sehr gute Option. Tatsächlich entscheiden sich immer mehr Architekten für eine Abtrennung durch Glaswände, wenn eine Altbausanierung ansteht. Dabei wird die Wand zwischen Badezimmer und Schlafzimmer komplett oder teilweise entfernt und durch eine Glaswand ersetzt. Hochwertig sind Glastrennwände mit Haltern aus Edelstahl, die sich in nahezu jedes Wohnkonzept einfügen lassen. Ein großer Vorteil dieser Gestaltungsvariante ist, dass viel Licht ins Badezimmer gelangt. Abgesehen davon wirken die ehemals beengten Räumlichkeiten großzügiger. Eine Glaswand erweitert optisch den Raum, hält aber die Gerüche zurück.

Dicke Glasbausteine sind Retro und gehören der Vergangenheit an. © JamesDeMers / pixabay.com

Bad en suite auch für kleine Häuser

Die neue Lust am Wohnen auf kleinem Raum, die sich mehr und mehr auch in der Architektur niederschlägt und mittlerweile auch in Deutschland in „Tiny Houses“ gipfelt, ist ebenfalls willkommene Spielwiese für Bäder en suite mit Glasabtrennung. Denn wer möglichst raumsparend bauen und wohnen will, nutzt sämtliche Möglichkeiten, aus jedem Quadratmeter das Beste zu machen. Glaswände sind nicht nur für die Abtrennung zwischen Bad und Schlafzimmer eine gute Idee, sondern können grundsätzlich ins Gestaltungs- und Architekturkonzept einbezogen werden. Die Effekte sind lichtdurchflutete Räume. Das ist deshalb lebens- und erstrebenswert, weil Licht einen positiven Einfluss auf die Psyche hat. Im Winter neigen empfindliche Menschen zur Winterdepression, manche nehmen sogar eine Lichttherapie in Kauf. Wer sein Heim so gestaltet, dass Licht und Luft ungehindert einziehen können, der tut sich und seiner Gesundheit per se etwas Gutes.

Auch in Neubauten finden Bäder en suite immer mehr Berücksichtigung© lorenzocafaro / pixabay.com

Bad en suite mit (Glas) Tür

Wem eine ganze Wand aus Glas zu offen ist, greift möglicherweise lieber auf eine Alternative zurück. Eine Glastür ist ebenfalls dazu geeignet, etwas mehr Großzügigkeit herzustellen und Licht ins Bad zu lassen. Die direkte Verbindung von Badezimmer und Schlafzimmer ist nach wie vor gegeben. Für alle, die beim Toilettengang und unter der Dusche sowie bei der Morgentoilette lieber alleine sind, kann die Verbindung zwischen Badezimmer und Schlafzimmer mit einer lichtdurchlässigen, aber blickdichten Tür die richtige Wahl sein. Milchglasscheiben oder Glastüren mit effektvollen Mustern sind hierfür prädestiniert. Und natürlich spricht nichts dagegen, eine klassische Zimmertür einzusetzen. Der Vorteil des direkten Zugangs zum Badezimmer bleibt dadurch erhalten.

Bad en suite mit zwei Türen

Diese Gestaltungsvariante ist dann eine gute Idee, wenn es in einem Haushalt nur einziges Bad gibt und von mehreren benutzt wird. Eine Tür geht in Schlafzimmer, die andere Tür geht in den Flur. So kann jeder ins Badezimmer, ohne die privaten Schlafräume betreten zu müssen. Bevor die Entscheidung für ein Bad mit zwei Türen fällt, sollten sich Nutzer überlegen, ob sie stets zwei Türen abschließen möchten. Außerdem benötigt ein Badezimmer mit zwei Türen etwas mehr Platz, denn es hat weniger Wände, die als Stellfläche genutzt werden können.

Badezimmer direkt im Schlafzimmer

Der Zusatz en suite bedeutet „im Zimmer“. Bezogen darauf gibt es sogar Varianten, bei denen Teile des Badezimmers direkt im Schlafzimmer eingebaut werden: Handwaschbecken oder Badewanne finden sich raumprägend oder raumteilend. Diese Gestaltung erinnert an ein luxuriöses Hotelzimmer und ist außerdem Trend in kleinen Häusern und Wohnungen, die jeden Quadratmeter effektiv ausnutzen. Kurzum: Es lohnt sich, sich mit diesem neuen Trend zu befassen und sich Inspirationen zu holen, um sich den eigenen Badezimmertraum zu erfüllen.

Vorteile und Nachteile eines Badezimmers en suite

Ein Badezimmer en suite hat Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

  • Die Wege zwischen Bett und Bad sind kurz.
  • Wer nachts öfter raus muss, findet den Weg blind.
  • Für Häuser, in denen mehrere Generationen unter einem Dach leben, sind Zimmer mit einem jeweils angeschlossenen Badezimmer eine tolle Lösung. Jedes Badezimmer lässt sich nach den Ansprüchen des Bewohners einrichten. So gibt es ein seniorengerechtes Bad, eine Wellnessoase für die Eltern und ein sicheres Kinderbadezimmer.
  • Der vierte Vorteil ist die Großzügigkeit, die schon mehrfach im Beitrag angesprochen wurde. Je nach Gestaltung wird es möglich, eine großzügige Raumwirkung zu erzielen.

Die Nachteile eines Bad en suite liegen in der Intimsphäre.

  • Liegen Teile des Badezimmers im Schlafzimmer, das von einem Paar benutzt wird, reicht die optische Trennung alleine nicht aus. Geruchsbelästigung ist vorprogrammiert und es ist ratsam, zumindest die Toilette separat zu platzieren.
  • Ein weiterer Punkt ist die Feuchtigkeitsbildung.

Bäder en suite immer von Profis geplant werden, so lassen sich Feuchteschäden wie Schimmel- oder Schwammbildung von Beginn an vermeiden.

Fazit:
Bäder en suite lassen sich in unterschiedlichen Varianten realisieren. Glaswände spielen dabei eine wichtige Rolle, denn sie sorgen für Großzügigkeit. Bei Altbausanierungen, Umbaumaßnahmen und bei Neubauten sollten Bäder en suite zumindest in die Überlegungen einbezogen werden, bergen sie doch viele Vorteile für die Bewohner.

Die Badewanne im Schlafzimmer, die Dusche offen und einsehbar – das klingt nach einem modernen Wohntraum. Glaswände gewähren Einblicke und sorgen gleichzeitig für die nötige (Geruchs-) Trennung.

Badezimmer mit Walk-in Duschen sind zeitgemäß. Glas spielt dabei eine wichtige Rolle. © midascode / pixabay.com

Ein Bad en suite ist ein Badezimmer, das direkt an ein Schlafzimmer grenzt. Während es in europäischen Nachbarländern an der Tagesordnung ist, ist es für deutsche Haushalte eine Neuheit. Modern heißt nicht gleichzeitig, dass es praktisch ist und es lohnt sich, sich mit den Varianten auseinander zu setzen. Welche Varianten für ein Bad en suite möglich sind und welche Vor- und Nachteile solche Bäder haben, ist Thema dieses Beitrags.

Reizvolle Grundrisse und spannende Wohnkonzepte

Ein Bad en suite ist reizvoll, denn die Verbindung von Schlafzimmer und Badezimmer eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten. Wer über ein Bad en suite verfügt, genießt eine besonders geschützte Privatsphäre. Niemand kommt ins Bad, niemand hat Einblicke in die ganz privaten Räume. Wer sich für ein Bad en suite entscheidet, kann sich ganz auf die eigenen Ansprüche konzentrieren und sich bei der Gestaltung vor allem der Ästhetik widmen. Ob Wellnessoase oder puristische Einrichtung- alles ist machbar.

Ein Bad en suite ist nicht für jede Wohnsituation geschaffen und es gibt sicherlich auch Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Doch die Vorteile überwiegen deutlich. Die verschiedene Varianten von Bädern en suite werden im Folgenden vorgestellt.

Bad en suite mit Glasabtrennung

Geht es um die Modernisierung von Altbauten, die noch winzige Badezimmer und beengte Schlafzimmer aufweisen, ist die Variante Bad en suite mit Glasabtrennung eine sehr gute Option. Tatsächlich entscheiden sich immer mehr Architekten für eine Abtrennung durch Glaswände, wenn eine Altbausanierung ansteht. Dabei wird die Wand zwischen Badezimmer und Schlafzimmer komplett oder teilweise entfernt und durch eine Glaswand ersetzt. Hochwertig sind Glastrennwände mit Haltern aus Edelstahl, die sich in nahezu jedes Wohnkonzept einfügen lassen. Ein großer Vorteil dieser Gestaltungsvariante ist, dass viel Licht ins Badezimmer gelangt. Abgesehen davon wirken die ehemals beengten Räumlichkeiten großzügiger. Eine Glaswand erweitert optisch den Raum, hält aber die Gerüche zurück.

Dicke Glasbausteine sind Retro und gehören der Vergangenheit an. © JamesDeMers / pixabay.com

Bad en suite auch für kleine Häuser

Die neue Lust am Wohnen auf kleinem Raum, die sich mehr und mehr auch in der Architektur niederschlägt und mittlerweile auch in Deutschland in „Tiny Houses“ gipfelt, ist ebenfalls willkommene Spielwiese für Bäder en suite mit Glasabtrennung. Denn wer möglichst raumsparend bauen und wohnen will, nutzt sämtliche Möglichkeiten, aus jedem Quadratmeter das Beste zu machen. Glaswände sind nicht nur für die Abtrennung zwischen Bad und Schlafzimmer eine gute Idee, sondern können grundsätzlich ins Gestaltungs- und Architekturkonzept einbezogen werden. Die Effekte sind lichtdurchflutete Räume. Das ist deshalb lebens- und erstrebenswert, weil Licht einen positiven Einfluss auf die Psyche hat. Im Winter neigen empfindliche Menschen zur Winterdepression, manche nehmen sogar eine Lichttherapie in Kauf. Wer sein Heim so gestaltet, dass Licht und Luft ungehindert einziehen können, der tut sich und seiner Gesundheit per se etwas Gutes.

Auch in Neubauten finden Bäder en suite immer mehr Berücksichtigung© lorenzocafaro / pixabay.com

Bad en suite mit (Glas) Tür

Wem eine ganze Wand aus Glas zu offen ist, greift möglicherweise lieber auf eine Alternative zurück. Eine Glastür ist ebenfalls dazu geeignet, etwas mehr Großzügigkeit herzustellen und Licht ins Bad zu lassen. Die direkte Verbindung von Badezimmer und Schlafzimmer ist nach wie vor gegeben. Für alle, die beim Toilettengang und unter der Dusche sowie bei der Morgentoilette lieber alleine sind, kann die Verbindung zwischen Badezimmer und Schlafzimmer mit einer lichtdurchlässigen, aber blickdichten Tür die richtige Wahl sein. Milchglasscheiben oder Glastüren mit effektvollen Mustern sind hierfür prädestiniert. Und natürlich spricht nichts dagegen, eine klassische Zimmertür einzusetzen. Der Vorteil des direkten Zugangs zum Badezimmer bleibt dadurch erhalten.

Bad en suite mit zwei Türen

Diese Gestaltungsvariante ist dann eine gute Idee, wenn es in einem Haushalt nur einziges Bad gibt und von mehreren benutzt wird. Eine Tür geht in Schlafzimmer, die andere Tür geht in den Flur. So kann jeder ins Badezimmer, ohne die privaten Schlafräume betreten zu müssen. Bevor die Entscheidung für ein Bad mit zwei Türen fällt, sollten sich Nutzer überlegen, ob sie stets zwei Türen abschließen möchten. Außerdem benötigt ein Badezimmer mit zwei Türen etwas mehr Platz, denn es hat weniger Wände, die als Stellfläche genutzt werden können.

Badezimmer direkt im Schlafzimmer

Der Zusatz en suite bedeutet „im Zimmer“. Bezogen darauf gibt es sogar Varianten, bei denen Teile des Badezimmers direkt im Schlafzimmer eingebaut werden: Handwaschbecken oder Badewanne finden sich raumprägend oder raumteilend. Diese Gestaltung erinnert an ein luxuriöses Hotelzimmer und ist außerdem Trend in kleinen Häusern und Wohnungen, die jeden Quadratmeter effektiv ausnutzen. Kurzum: Es lohnt sich, sich mit diesem neuen Trend zu befassen und sich Inspirationen zu holen, um sich den eigenen Badezimmertraum zu erfüllen.

Vorteile und Nachteile eines Badezimmers en suite

Ein Badezimmer en suite hat Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

  • Die Wege zwischen Bett und Bad sind kurz.
  • Wer nachts öfter raus muss, findet den Weg blind.
  • Für Häuser, in denen mehrere Generationen unter einem Dach leben, sind Zimmer mit einem jeweils angeschlossenen Badezimmer eine tolle Lösung. Jedes Badezimmer lässt sich nach den Ansprüchen des Bewohners einrichten. So gibt es ein seniorengerechtes Bad, eine Wellnessoase für die Eltern und ein sicheres Kinderbadezimmer.
  • Der vierte Vorteil ist die Großzügigkeit, die schon mehrfach im Beitrag angesprochen wurde. Je nach Gestaltung wird es möglich, eine großzügige Raumwirkung zu erzielen.

Die Nachteile eines Bad en suite liegen in der Intimsphäre.

  • Liegen Teile des Badezimmers im Schlafzimmer, das von einem Paar benutzt wird, reicht die optische Trennung alleine nicht aus. Geruchsbelästigung ist vorprogrammiert und es ist ratsam, zumindest die Toilette separat zu platzieren.
  • Ein weiterer Punkt ist die Feuchtigkeitsbildung.

Bäder en suite immer von Profis geplant werden, so lassen sich Feuchteschäden wie Schimmel- oder Schwammbildung von Beginn an vermeiden.

Fazit:
Bäder en suite lassen sich in unterschiedlichen Varianten realisieren. Glaswände spielen dabei eine wichtige Rolle, denn sie sorgen für Großzügigkeit. Bei Altbausanierungen, Umbaumaßnahmen und bei Neubauten sollten Bäder en suite zumindest in die Überlegungen einbezogen werden, bergen sie doch viele Vorteile für die Bewohner.

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