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Weltwassertag 2017 steht ganz im Zeichen der Abwassernutzung

Um den verantwortungsvollen Umgang mit der wichtigsten natürlichen Ressource unseres Planeten zu fördern, hat die UN-Generalversammlung im Dezember 1992 den Weltwassertag ausgerufen. Drei Monate später war es erstmals soweit, und seitdem ist jedes Jahr der 22. März der Weltwassertag.

Wasser ist die kostbarste Ressource der Erde. Darauf soll der Weltwassertag auch 2017 wieder aufmerksam machen. © ronymichaud / pixabay.com

Während sich im vergangenen Jahr alles um das Motto „Wasser und Arbeitsplätze“ drehte, steht der Weltwassertag 2017 im Zeichen des Abwassers und der Abwassernutzung. Da die Frischwasser-Vorräte der Erde begrenzt sind, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen nicht nur sinnvoll, sondern unser aller Pflicht. Wobei jeder Einzelne von uns am meisten Wasser verschwendet, wie die Wassernutzung reduziert und auf welche Weise das Abwasser wiederverwendet werden kann, darum geht es im alljährlichen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen und in der diesjährigen Kampagne zum Aktionstag.

Weltwasserbericht 2016

Das World Water Assessment Programme (WWAP) erstellt seit 2014 jährlich einen Weltwasserbericht, um die aktuelle Lage zu den Wasserressourcen der Erde und die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung einschätzen zu können. Der letzte Weltwasserbericht wurde am 22.03.2016 vorgestellt und befasste sich unter anderem mit der Bedeutung von Wasser für den globalen Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse fasste die UNESCO auf Ihrer Website so zusammen:

Weltwasserbericht auf UNESCO.de:

• Dreiviertel aller Arbeitsstellen weltweit sind von der Ressource Wasser abhängig.

• Anstrengungen, sich an den zunehmenden Wassermangel anzupassen, müssen erhöht werden, um dramatische Konsequenzen für den lokalen Arbeitsmarkt mit potenziellen Folgen für Handel und Migration ausschließen zu können.

• Sicherer und zuverlässiger Zugang zu Wasser und Sanitärleistungen in Haushalten, Schulen und Unternehmen sind die Grundlage für gesunde, gebildete und produktive Arbeitnehmer.

• Nicht nachhaltiges Wassermanagement kann hart erarbeitete Fortschritte bei der Armutsbegrenzung und der Schaffung von Jobs erheblich bedrohen.

• Eine Langzeitplanung und effektive Finanzierung eines verbesserten Wassermanagements sind notwendig, um einen stabileren Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum und andere sozioökonomische Vorteile zu realisieren.

• Der Klimawandel verschärft die Gefahren des Wassermangels und wird zwangsläufig zum Verlust von Jobs in einigen Sektoren führen.

(Quelle: UNESCO)

Weitere Einzelheiten zum Weltwasserbericht 2016 finden Sie auf der Website der UNESCO und in folgendem Video:

Video “World Water Development Report 2016: Water and Jobs”

Weltwassertag 2017: Ein Zeichen für die sinnvolle Abwassernutzung

Dass nicht nur der unnötigen Wasserverschwendung ein Ende gesetzt, sondern vor allem die nachhaltige Nutzung vorangetrieben werden muss, zeigen auch die Fakten, welche die Vereinten Nationen anlässlich des Weltwassertages 2017 veröffentlichen: Demnach leben noch immer viel zu viele Menschen weltweit ohne hinreichend sauberes Wasser: 1,8 Milliarden Menschen müssen auf Wasserquellen zurückgreifen, die mit Bakterien verseucht sind, und sind so enormer Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt. Während die Weltbevölkerung weiter wächst, lässt der Ausbau hinreichend hygienischer Trinkwasserquellen und -leitungen noch zu wünschen übrig. Derweil werden rund 80% des derzeitig global anfallenden Abwassers ungefiltert wieder in die Natur geleitet, sodass diese weiter verschmutzt wird und gleichzeitig das genutzte Wasser nicht mehr als Frischwasserressource zur Verfügung steht. (Quelle: United Nations)

Video “UN Water: World Water Day 2017: Why waste water?”

Während in vielen Industrieländern etwa die Abwassereinigung bereits wesentlicher Bestandteil des kommunalen Regelwerkes ist, bleiben die Anstrengungen zur nachhaltigen Wasseraufbereitung dennoch hinter den Anforderungen unserer Zeit zurück. Der globale Wasserkreislauf ist also bislang alles andere als sinnvoll geregelt, weswegen Aktionstage wie der Weltwassertag 2017 und regelmäßige Kampagnen zum Thema weiterhin ein wichtiger Hebel sind, um daran zu erinnern, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit der kostbarsten Ressource unseres Planten ist und wie viel noch zu tun ist, um diesen global einzuführen.

Um den verantwortungsvollen Umgang mit der wichtigsten natürlichen Ressource unseres Planeten zu fördern, hat die UN-Generalversammlung im Dezember 1992 den Weltwassertag ausgerufen. Drei Monate später war es erstmals soweit, und seitdem ist jedes Jahr der 22. März der Weltwassertag.

Wasser ist die kostbarste Ressource der Erde. Darauf soll der Weltwassertag auch 2017 wieder aufmerksam machen. © ronymichaud / pixabay.com

Während sich im vergangenen Jahr alles um das Motto „Wasser und Arbeitsplätze“ drehte, steht der Weltwassertag 2017 im Zeichen des Abwassers und der Abwassernutzung. Da die Frischwasser-Vorräte der Erde begrenzt sind, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen nicht nur sinnvoll, sondern unser aller Pflicht. Wobei jeder Einzelne von uns am meisten Wasser verschwendet, wie die Wassernutzung reduziert und auf welche Weise das Abwasser wiederverwendet werden kann, darum geht es im alljährlichen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen und in der diesjährigen Kampagne zum Aktionstag.

Weltwasserbericht 2016

Das World Water Assessment Programme (WWAP) erstellt seit 2014 jährlich einen Weltwasserbericht, um die aktuelle Lage zu den Wasserressourcen der Erde und die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung einschätzen zu können. Der letzte Weltwasserbericht wurde am 22.03.2016 vorgestellt und befasste sich unter anderem mit der Bedeutung von Wasser für den globalen Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse fasste die UNESCO auf Ihrer Website so zusammen:

Weltwasserbericht auf UNESCO.de:

• Dreiviertel aller Arbeitsstellen weltweit sind von der Ressource Wasser abhängig.

• Anstrengungen, sich an den zunehmenden Wassermangel anzupassen, müssen erhöht werden, um dramatische Konsequenzen für den lokalen Arbeitsmarkt mit potenziellen Folgen für Handel und Migration ausschließen zu können.

• Sicherer und zuverlässiger Zugang zu Wasser und Sanitärleistungen in Haushalten, Schulen und Unternehmen sind die Grundlage für gesunde, gebildete und produktive Arbeitnehmer.

• Nicht nachhaltiges Wassermanagement kann hart erarbeitete Fortschritte bei der Armutsbegrenzung und der Schaffung von Jobs erheblich bedrohen.

• Eine Langzeitplanung und effektive Finanzierung eines verbesserten Wassermanagements sind notwendig, um einen stabileren Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum und andere sozioökonomische Vorteile zu realisieren.

• Der Klimawandel verschärft die Gefahren des Wassermangels und wird zwangsläufig zum Verlust von Jobs in einigen Sektoren führen.

(Quelle: UNESCO)

Weitere Einzelheiten zum Weltwasserbericht 2016 finden Sie auf der Website der UNESCO und in folgendem Video:

Video “World Water Development Report 2016: Water and Jobs”

Weltwassertag 2017: Ein Zeichen für die sinnvolle Abwassernutzung

Dass nicht nur der unnötigen Wasserverschwendung ein Ende gesetzt, sondern vor allem die nachhaltige Nutzung vorangetrieben werden muss, zeigen auch die Fakten, welche die Vereinten Nationen anlässlich des Weltwassertages 2017 veröffentlichen: Demnach leben noch immer viel zu viele Menschen weltweit ohne hinreichend sauberes Wasser: 1,8 Milliarden Menschen müssen auf Wasserquellen zurückgreifen, die mit Bakterien verseucht sind, und sind so enormer Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt. Während die Weltbevölkerung weiter wächst, lässt der Ausbau hinreichend hygienischer Trinkwasserquellen und -leitungen noch zu wünschen übrig. Derweil werden rund 80% des derzeitig global anfallenden Abwassers ungefiltert wieder in die Natur geleitet, sodass diese weiter verschmutzt wird und gleichzeitig das genutzte Wasser nicht mehr als Frischwasserressource zur Verfügung steht. (Quelle: United Nations)

Video “UN Water: World Water Day 2017: Why waste water?”

Während in vielen Industrieländern etwa die Abwassereinigung bereits wesentlicher Bestandteil des kommunalen Regelwerkes ist, bleiben die Anstrengungen zur nachhaltigen Wasseraufbereitung dennoch hinter den Anforderungen unserer Zeit zurück. Der globale Wasserkreislauf ist also bislang alles andere als sinnvoll geregelt, weswegen Aktionstage wie der Weltwassertag 2017 und regelmäßige Kampagnen zum Thema weiterhin ein wichtiger Hebel sind, um daran zu erinnern, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit der kostbarsten Ressource unseres Planten ist und wie viel noch zu tun ist, um diesen global einzuführen.