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Waschbecken-Ablauf: Bestandteile, Kosten & Montage

Der Waschbecken-Ablauf ermöglicht es, das Wasser vom Waschbecken kontrolliert abfließen zu lassen. Dabei gibt es mehrere Varianten, die eine optimale Funktionalität gewährleisten. Erfahren Sie auf Sanitaer.org, was Sie bei der Installation beachten müssen und welches Werkzeug Sie benötigen.

Waschbecken Ablauf

Der Waschbecken-Ablauf gewährleistet bei fachgerechter Montage den sicheren Abtransport des Wassers bei jeder Benutzung. © Sanitaer.org

Waschbecken gehören zum Standard-Inventar jedes Badezimmers und jeder Küche und werden mehrmals täglich genutzt. Bei dieser andauernden Beanspruchung ist es zwingend erforderlich, dass das Wasser durch den Waschbecken-Ablauf einwandfrei und automatisch abfließen kann. Sobald sich jedoch durch grobe Schmutzpartikel Verstopfungen im Abflussrohr gebildet haben oder eine veraltete Installation undicht geworden ist, kommt es oftmals unbemerkt zu Wasserschäden am Mauerwerk, was dementsprechend schnell hohe Reparaturkosten verursachen kann. In einem solchen Fall ist der Austausch der Ablaufgarnitur zwingend notwendig. Um solchen nachträglichen Umbaumaßnahmen vorzubeugen, sollten Sie bereits beim Anschluss eines neuen Waschbeckens auf ein modernes Ablaufventil achten, welches allen Anforderungen gerecht werden kann.

Bestandteile und Kosten eines Waschbecken-Ablaufs

Der Waschbecken-Ablauf erfordert eine fachgerechte Montage, damit kein Wasser durch undichte Stellen dringen kann. Dabei spielen folgende Einzelelemente eine wichtige Rolle für die korrekte Abdichtung und Montage:

  • Ablaufventil oder auch Ablaufgarnitur

Über das Ablaufventil in Waschbecken, Badewannen und Duschen wird Wasser ins Abwassersystem geleitet. Solche Ventile oder Waschbecken-Ablaufgarnituren sind in den verschiedensten Varianten erhältlich: Herkömmliche Ablaufgarnituren sind beispielsweise mit einer Zugstange ausgestattet, die sich hinter dem Wasserhahn befindet. Modernere Garnituren hingegen können mittels Drucköffnung geöffnet und geschlossen werden.
Beide Varianten sind im Fachhandel bereits für 10 bis 50 Euro erhältlich.

  • Siphon

Sogenannte Siphons werden überall da eingesetzt, wo Wasser in Abwassersysteme geleitet wird, sei es bei Waschbecken, Badewannen, Duschen oder WCs. Sie bestehen dabei aus mehreren miteinander verschraubten Teilen, dienen dem Abtransport des Wassers und verhindern die Bildung von schlechten Gerüchen, die durch Abwasserrohre entstehen können. Grundsätzlich werden dabei zwei unterschiedliche Arten unterschieden: Röhren- und Tassensiphons. Röhrensiphons zeichnen sich durch ihr U-förmiges Abflussrohr aus. Sie wurden früher häufig eingesetzt, werden mittlerweile jedoch weniger verwendet, da sie im Gegensatz zu Tassensiphons vermehrt zu Verstopfungen neigen. Sogenannte Tassensiphons dagegen sind mit einem abschraubbaren Behälter ausgestattet, der vom Rohr im rechten Winkel nach unten zeigt. Dieser fängt grobe Schmutzpartikel auf und verhindert so – im Gegensatz zu Röhrensiphons, die das Wasser ungefiltert ins Abflussrohr leiten – Verstopfungen im Abflussrohr. Im Handel sind Röhrensiphons bereits in einer Preisspanne von 5 bis 70 Euro käuflich, hingegen Tassensiphons mit Kosten zwischen 15 und 400 Euro deutlich teurer erworben werden können.

  • Überlaufgarnitur

Die meisten Waschbecken sind mit einem Überlaufschutz in Form einer kleinen Öffnung am oberen Waschbecken-Rand ausgestattet. Sobald das Wasser den Pegel der Überlaufgarnitur erreicht hat, wird das Wasser zurück in die Kanalisation geleitet. Dies soll beispielsweise für den Fall, dass Sie vergessen haben, den Wasserhahn abzudrehen, das Mauerwerk vor größeren Schäden bewahren.

Den Waschbecken-Ablauf montieren

Bei der Montage des Waschbecken-Ablaufs sollten Sie zuallererst das Ablaufventil beziehungsweise die Ablaufgarnitur in der dafür vorgesehene Öffnung des Beckens befestigen: Das Ventil besteht dabei aus zwei Einzelelementen, die von oben und unten in die Waschbecken-Öffnung gesteckt und ineinander verschraubt werden. Anschließend kann der Siphon angeschlossen werden. Setzen Sie dieses sorgfältig zusammen und verschrauben Sie es mit dem Abflussrohr; führen Sie nun das Rohr in die dafür vorgesehene Wandöffnung des Abflusses ein. Achten Sie darauf, alle Teile mithilfe einer geeigneten Rohrzange fest miteinander zu verschrauben

UNSER TIPP:
Bei der Befestigung der Rohre des Ablaufsystems mit einer Rohrzange sollten Sie ein Textilstück zwischen Zange und Rohr legen, um unschöne Kratzer zu vermeiden. Achten Sie außerdem darauf, alle Bestandteile fest anzuziehen, da es sonst zu undichten Stellen am Abflussrohr oder Siphon kommen kann.

Nachdem der Waschbecken-Ablauf befestigt wurde, muss der Verschlussstöpsel in das Ablaufventil gesteckt werden. Gegebenenfalls bedarf dieser einer nachträglichen Justierung, damit ein wasserundurchlässiger Verschluss gewährleistet werden kann. Dabei kommt es jedoch auf die Variante der Ablaufgarnitur an. Sofern Sie sich für eine herkömmliche Zugstangenablaufgarnitur entschieden haben, muss der Zughebel (der am unteren Bestandteil der Ablaufgarnitur befestigt ist) justiert werden, damit der Verschluss bei Benutzung, das Wasser im Waschbecken staut. Achten Sie jedoch grundsätzlich bei allen Arbeiten am Waschbecken oder der Armatur auf die Abstellung des Wassers.
Was Sie bei der Montage von Waschbecken zusätzlich beachten sollten, erfahren Sie hier.

Fazit

Die fachgerechte Montage des Ablaufsystems ist nicht nur bei Waschbecken in Küche oder Badezimmer zwingend erforderlich, sondern auch bei Duschen, Badewannen und WCs. Der Abtransport des Wassers muss jederzeit gewährleistet sein. Sobald bei der Installation des Waschbecken-Ablaufs Fehler aufgetreten sind und sich undichte Stellen am Abflussrohr gebildet haben, kann es unbemerkt zu Wasserschäden kommen. Um kein Risiko einzugehen, empfiehlt es sich grundsätzlich immer, einen Profi zu beauftragen. Dieser kann Ihnen eine professionelle Abdichtung und den einwandfreien Waschbecken-Ablauf garantieren.

Der Waschbecken-Ablauf ermöglicht es, das Wasser vom Waschbecken kontrolliert abfließen zu lassen. Dabei gibt es mehrere Varianten, die eine optimale Funktionalität gewährleisten. Erfahren Sie auf Sanitaer.org, was Sie bei der Installation beachten müssen und welches Werkzeug Sie benötigen.

Waschbecken Ablauf

Der Waschbecken-Ablauf gewährleistet bei fachgerechter Montage den sicheren Abtransport des Wassers bei jeder Benutzung. © Sanitaer.org

Waschbecken gehören zum Standard-Inventar jedes Badezimmers und jeder Küche und werden mehrmals täglich genutzt. Bei dieser andauernden Beanspruchung ist es zwingend erforderlich, dass das Wasser durch den Waschbecken-Ablauf einwandfrei und automatisch abfließen kann. Sobald sich jedoch durch grobe Schmutzpartikel Verstopfungen im Abflussrohr gebildet haben oder eine veraltete Installation undicht geworden ist, kommt es oftmals unbemerkt zu Wasserschäden am Mauerwerk, was dementsprechend schnell hohe Reparaturkosten verursachen kann. In einem solchen Fall ist der Austausch der Ablaufgarnitur zwingend notwendig. Um solchen nachträglichen Umbaumaßnahmen vorzubeugen, sollten Sie bereits beim Anschluss eines neuen Waschbeckens auf ein modernes Ablaufventil achten, welches allen Anforderungen gerecht werden kann.

Bestandteile und Kosten eines Waschbecken-Ablaufs

Der Waschbecken-Ablauf erfordert eine fachgerechte Montage, damit kein Wasser durch undichte Stellen dringen kann. Dabei spielen folgende Einzelelemente eine wichtige Rolle für die korrekte Abdichtung und Montage:

  • Ablaufventil oder auch Ablaufgarnitur

Über das Ablaufventil in Waschbecken, Badewannen und Duschen wird Wasser ins Abwassersystem geleitet. Solche Ventile oder Waschbecken-Ablaufgarnituren sind in den verschiedensten Varianten erhältlich: Herkömmliche Ablaufgarnituren sind beispielsweise mit einer Zugstange ausgestattet, die sich hinter dem Wasserhahn befindet. Modernere Garnituren hingegen können mittels Drucköffnung geöffnet und geschlossen werden.
Beide Varianten sind im Fachhandel bereits für 10 bis 50 Euro erhältlich.

  • Siphon

Sogenannte Siphons werden überall da eingesetzt, wo Wasser in Abwassersysteme geleitet wird, sei es bei Waschbecken, Badewannen, Duschen oder WCs. Sie bestehen dabei aus mehreren miteinander verschraubten Teilen, dienen dem Abtransport des Wassers und verhindern die Bildung von schlechten Gerüchen, die durch Abwasserrohre entstehen können. Grundsätzlich werden dabei zwei unterschiedliche Arten unterschieden: Röhren- und Tassensiphons. Röhrensiphons zeichnen sich durch ihr U-förmiges Abflussrohr aus. Sie wurden früher häufig eingesetzt, werden mittlerweile jedoch weniger verwendet, da sie im Gegensatz zu Tassensiphons vermehrt zu Verstopfungen neigen. Sogenannte Tassensiphons dagegen sind mit einem abschraubbaren Behälter ausgestattet, der vom Rohr im rechten Winkel nach unten zeigt. Dieser fängt grobe Schmutzpartikel auf und verhindert so – im Gegensatz zu Röhrensiphons, die das Wasser ungefiltert ins Abflussrohr leiten – Verstopfungen im Abflussrohr. Im Handel sind Röhrensiphons bereits in einer Preisspanne von 5 bis 70 Euro käuflich, hingegen Tassensiphons mit Kosten zwischen 15 und 400 Euro deutlich teurer erworben werden können.

  • Überlaufgarnitur

Die meisten Waschbecken sind mit einem Überlaufschutz in Form einer kleinen Öffnung am oberen Waschbecken-Rand ausgestattet. Sobald das Wasser den Pegel der Überlaufgarnitur erreicht hat, wird das Wasser zurück in die Kanalisation geleitet. Dies soll beispielsweise für den Fall, dass Sie vergessen haben, den Wasserhahn abzudrehen, das Mauerwerk vor größeren Schäden bewahren.

Den Waschbecken-Ablauf montieren

Bei der Montage des Waschbecken-Ablaufs sollten Sie zuallererst das Ablaufventil beziehungsweise die Ablaufgarnitur in der dafür vorgesehene Öffnung des Beckens befestigen: Das Ventil besteht dabei aus zwei Einzelelementen, die von oben und unten in die Waschbecken-Öffnung gesteckt und ineinander verschraubt werden. Anschließend kann der Siphon angeschlossen werden. Setzen Sie dieses sorgfältig zusammen und verschrauben Sie es mit dem Abflussrohr; führen Sie nun das Rohr in die dafür vorgesehene Wandöffnung des Abflusses ein. Achten Sie darauf, alle Teile mithilfe einer geeigneten Rohrzange fest miteinander zu verschrauben

UNSER TIPP:
Bei der Befestigung der Rohre des Ablaufsystems mit einer Rohrzange sollten Sie ein Textilstück zwischen Zange und Rohr legen, um unschöne Kratzer zu vermeiden. Achten Sie außerdem darauf, alle Bestandteile fest anzuziehen, da es sonst zu undichten Stellen am Abflussrohr oder Siphon kommen kann.

Nachdem der Waschbecken-Ablauf befestigt wurde, muss der Verschlussstöpsel in das Ablaufventil gesteckt werden. Gegebenenfalls bedarf dieser einer nachträglichen Justierung, damit ein wasserundurchlässiger Verschluss gewährleistet werden kann. Dabei kommt es jedoch auf die Variante der Ablaufgarnitur an. Sofern Sie sich für eine herkömmliche Zugstangenablaufgarnitur entschieden haben, muss der Zughebel (der am unteren Bestandteil der Ablaufgarnitur befestigt ist) justiert werden, damit der Verschluss bei Benutzung, das Wasser im Waschbecken staut. Achten Sie jedoch grundsätzlich bei allen Arbeiten am Waschbecken oder der Armatur auf die Abstellung des Wassers.
Was Sie bei der Montage von Waschbecken zusätzlich beachten sollten, erfahren Sie hier.

Fazit

Die fachgerechte Montage des Ablaufsystems ist nicht nur bei Waschbecken in Küche oder Badezimmer zwingend erforderlich, sondern auch bei Duschen, Badewannen und WCs. Der Abtransport des Wassers muss jederzeit gewährleistet sein. Sobald bei der Installation des Waschbecken-Ablaufs Fehler aufgetreten sind und sich undichte Stellen am Abflussrohr gebildet haben, kann es unbemerkt zu Wasserschäden kommen. Um kein Risiko einzugehen, empfiehlt es sich grundsätzlich immer, einen Profi zu beauftragen. Dieser kann Ihnen eine professionelle Abdichtung und den einwandfreien Waschbecken-Ablauf garantieren.